Auf nach Sulawesi

Sulawesi

SulawesiLos geht unser Abenteuer auf der Orchideeninsel Sulawesi…

Von Surabaya (Java) flogen wir mit Garuda Indonesia (alle anderen Airlines stehen auf der Blacklist…)  in 1,5 Stunden nach Makassar, der Hauptstadt der indonesischen Insel zwischen Borneo und Neuguinea. Die Piloten boten an einen kleinen Blick ins Cockpit zu werfen 🙂 Garuda AirlinesHmmm, hab ich jetzt weniger Angst in dieser kleinen Maschine? ..Ich weiß es nicht. Wohl behalten auf Sulawesi angekommen, stellten wir die Uhren noch einmal 1 Stunde vor. Mittlerweile sind wir 6 Stunden vor der deutschen Zeit. Am Flughafen ging es drunter und drüber. Es gab elektronische Taxi-Ticketschalter… wir standen wir der Ochs vorm Berg 🙂 Irgendwie schafften wir es in ein Taxi, das uns in unser Hotel bringen sollte. Unser Reiseführer empfohl das Hotel Bali. Ich würde es eher nicht empfehlen, es ist abgewohnt und nicht sauber.

Sulawesi ist vulkanischen Ursprungs und daher von sehr unebenmäßiger Gestalt.  Die Form der Insel erinnert an eine Orchidee. Im Osten liegt die Inselgruppe der Molukken, im Süden Flores, im Westen liegt Borneo und im Nordosten die Sangihe- und die Talaud-Inseln (noch nie gehört… 😉 ). Sulawesi wird vom Äquator im Norden durchgeschnitten, so dass im zentralen Bergland mit starken Niederschläge das ganze Jahr über zu rechnen ist. Aber daher herrscht hier auch eine üppige Vegetation mit dichtem Regen- und Hochnebelwald.

Am nächsten Tag machten wir die Stadt Makassar unsicher. Viel zu sehen gab es nicht..  Die Stadt könnt ihr wirklich nur als Durchgangsstation nach Tanah Toraja ansehen. Immer wieder wurden wir angesprochen “Hey Mister”. Indonesier kennen den sprachlichen Unterschied nicht zwischen Mister und Miss 😉 In der Stadt leben 1,6 Millionen Einwohner und sie gilt als eine der bedeutendsten Hafen- und Handelstädte des Archipels und als Tor nach Ost-Indonesien. Sulawesi MakassarMakassar

Wir schlenderten durch die matschigen, unbefestigten und viel befahrenen Straßen, die von einem Abfall- und Abgasmief überlagert wurden. Auf einmal standen wir in einem Markt. Hier gab es Tücher, all mögliche Kleidungsgegenstände, Spielzeug, Fleisch, Obst, Gemüse, Kräuter und Fisch. Und weil es so schön war, bekommt ihr auch DIE Fotos zu sehen 😉  Fleischmarkt Makassar

Foodmarkt Makassar

Niemand sprach englisch. So merkten wir schnell, dass wir uns so nur schwer oder eigentlich gar nicht informieren konnten wie unsere weitere Reise aussehen könnte. Wir suchten das Tourist-Office auf, ein sehr hilfsbereiter Geschäftsmann fuhr uns dorthin und half uns die ganze Zeit. Aber auch mit ihm kommunizierten wir mit Händen und Füßen. Im Tourist-Office erfuhren wir dann, wo die Busstation Litha ist. Wir fuhren dorthin um ein Ticket nach Rantepao (im Norden von Süd-Sulawesi) zu kaufen. Puh, einen Schritt weiter 🙂 Check! Hier der Busfahrplan:

Bus makassar

Zwischendurch kamen wir an Fort Rotterdam vorbei. Die Befestigungsanlage steht direkt am Meer und war viele Jahre in Besitz der Holländer. Das schönste hieran war: Innerhalb der großen Mauern war es herrlich still 🙂

Fort Rotterdam

Direkt gegenüber ist der Hafen. Wir fragten die Seemänner, was eine Überfahrt zur Insel Pulau Samalona kosten würde. Wir machten die Hinfahrt und das Abholen zwei Tage später mit dem Fahrer aus und verhandelten den Preis auf 500.000 Rupiah. Juhuuu, morgen geht es auf die Insel 🙂 Wo wird dort schlafen wissen wir nicht. Es soll eine ganz kleine Insel sein, mit nur wenigen Einwohnern. Mehr wissen wir noch nicht. Die Überfahrt ist aber gebucht 🙂 Check!

Unser Plan ist es nach der Insel eine Trekkingtour in den Bergen zu machen. Das Busticket nach Rantepao hatten wir ja nun schon. Und dann? In meinem Reiseführer (An der Stelle muss es mal erwähnt werden: Stefan Loose Reiseführer ist der Beste <3 und hat uns auf Sulawesi den Arsch gerettet) wird ein Guide empfohlen: Dodo the penman! Ein kleiner Tipp: Ruft ihn einfach gleich an und erspart euch jegliche Eigenversuche! 😉 Wir riefen Dodo an, er kam in unser Hotel und half uns mit der weiteren Planung und empfahl uns den Guide Amos in Rantepao. Dodo war total nett, sprach super englisch und wir wussten nun Bescheid!! 🙂

Am Abend stimmten wir uns auf die Insel ein und aßen Fisch im Lae Lae. Das Restaurant am Hafen ist bei einheimischen Familien sehr beliebt. Hier suchten wir uns einen Fisch aus, der entschuppt und dann vor unseren Augen gegrillt wurde. Dazu gab es unzählige Beilagen. Super lecker!! 🙂 Lae Lae

Herrlich, so konnten wir die letzte Nacht in Makassar beruhigt schlafen und schon morgen geht es auf die Insel. Wenn denn alles klappt und der Seemann uns verstanden hat.. 😉

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