Kochkurs am Inle See in Nyaung Shwe – Bamboo Delight Cooking School

Nudelsuppe

Ein Kochkurs in Asien muss sein 🙂 Immer! 🙂 Und besonders schön ist es, wenn es auch noch einem guten Zweck dient. Als wir am Inle See waren, entdeckten wir eine kleine Kochschule und buchten direkt für den Abend zwei Plätze. Da wir abends kochten, waren wir nicht mehr auf dem Markt. Das ist bei den Kochkursen, die am Tag stattfinden anders. Dafür waren wir aber die einzigen an diesem Abend und hatten so die volle Aufmerksamkeit der ganzen Küchencrew. Das Ambiente der offenen Außenküche ist sehr gemütlich. Durch die vielen Pflanzen und Blumen ist es eine wunderschöne Oase in der Stadt. Nebenan befindet sich das Restaurant.Kochkurs Myanmar

Sue, ihr Mann und auch alle anderen Mitarbeiter waren super nett und hilfsbereit. Wir teilten die insgesamt sechs Gerichte zwischen uns auf, ich durfte also drei Gerichte unter der Anleitung von Sue zubereiten. Auf dem Speiseplan standen:

  • Rindfleisch Curry mit Masala Gewürzen
  • Fisch Curry
  • Bohnen in Erdnusssauce
  • Gebackener Auberginen Salat
  • Reis Dumplings mit Frühlingszwiebeln
  • Salat von Teeblättern

Es hat großen Spaß gemacht und wir konnten einiges Lernen. Auch wenn ich schon viele Kochkurse in Asien besucht habe, es ist immer ein neuer Tipp oder eine neue Zubereitungsart oder ein neues Gewürz dabei. Man lernt nie aus 😉 Wir könnten viele Fragen stellen und sie hat uns vieles aus der traditionellen burmesischen Küche erklärt. Nachdem wir das Essen sehr schick auf kleinen Schüsseln und Tellern angerichtet hatten, stellten wir alles auf unseren Tisch und genossen unser Meisterwerk der Kochkunst 🙂

Der Kochkurs hat 20.000 Kyat gekostet und war es definitiv auch wert. Hier wird einem für wenig Geld viel geboten. Und 15 % von diesem Betrag gehen in Sues Stiftung, mit der sie die Bildung und Erziehung in ihrer Community unterstütz. Vorbildlich. Es ist sehr schön, dass wir bei Sue und ihrer Familie zu Hause kochen können und so von ihrer Geschichte und ihrem Leben erfahren. Neben den Kochkursen engagieren sich die beiden für die Kinder im Dorf: sie haben eine kleine Englischschule im Garten. Die freiwilligen Lehrer können bei ihnen schlafen und essen, im Gegenzug dafür, dass sie den Kindern Englisch lehren. Es gibt sogar eine kleine Bibliothek, in welcher die Kinder verschiedene (englische und burmesische) Bücher ausleihen können, um in der Freizeit zu lesen.

Die Rezepte bekommt man am Ende ausgehändigt, so dass du auch nicht mitschreiben musstest. Zum Abschied gibt es ausserdem ein kleines Baumwolltäschchen mit ein paar Gewürzen, die wir an dem Abend verwendeten, und die Geschichte über Sue’s Leben und ihr Projekt. Sie engagiert sich wirklich sehr für die Bildung von Kindern und die Mitarbeiter sind Ihre Azubis, die sie damit auf das Arbeitsleben vorbereitet. Absolut empfehlenswert! Ich war vom Kochkurs total begeistert. Danke, liebe Sue, für den tollen Abend!Kochkurs Myanmar

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