Venedig: Sonne, Strand und Meer 

Venedig

Campingurlaub in Venedig…

Nur wenige Stunden vom Lago di Garda liegt Venedig. Hier kann man seinen Campingurlaub am See wunderbar mit ein bisschen Sightseeing und Stadtfeeling kombinieren. Das praktische ist, dass wir hier mit dem Wohnwagen hinfuhren und so auch vor Ort relativ mobil waren.

Die Eltern einer Freundin hatten eines der super ausgestatteten Wohnmobile. So lebten wir selbst auf dem Campingplatz sehr komfortabel 🙂 In der Nähe von Venedig liegt der Campingplatz von Cavallino, in der Ortschaft Cavallino Teeporti. Der Ort liegt auf einer Halbinsel, die die Lagune von Venedig vom Meer trennt, zwischen Lido di Jesolo und Punta Sabbioni. 
Ich fand den Campingplatz super! Es gibt ein großes sportliches Angebot und neben dem großen Freibad jede Menge an Animationsprogramm. Wir haben ein Mal Aqua Jogging und Wasserball mitgemacht und hatten jede Menge Spaß. Beim Tischtennisturnier gewann ich 🙂 Auf dem Campingplatz waren auch viele Familien, die hier Ruhe und Erholung und für Ihre Kids das nötige Programm (wie Kinderspielplatz, Tischtennis oder Minigolf) suchten. Den Wohnwagen stellten wir auf einem Platz ab, der von Linienbäumen umsäumt war, ein paar Meter weiter standen sehr viele Olivenbäume, so dass wir uns hier gleich schon total in Italien angekommen fühlten. Es gibt übrigens auch für Reisemobile ein paar Stellplätze mit Meerblick. Geht man runter ans Wasser erwartete uns hier ein breiter Sandstrand, der aber leider zur Hauptsaison dermaßen überfüllt war, dass wir schnell wieder das Weite suchten. Klar, alle wollten ins Kühle Nass. Es war aber mit knapp 40 Grad auch wirklich heiß.

 

Auf nach Venedig 

 

An einem Tag machten wir unserem sich einschleichenden Schlendrian ein Ende und erkundeten die nahegelegene Stadt Venedig. Wir fuhren mit unseren Klapprädern (man kann übrigens auch am Campingplatz Räder ausleihen) nach Punta Sabbioni. Von dort hüpften wir auf ein Motorschiff, das uns in nur 30 Minuten ins historische Zentrum von Venedig brachte. Wirklich easy das ganze. Die Klappräder mitzunehmen war natürlich eine dumme Idee, hinterher ist man immer schlauer 😉 Gondeln statt Autos, Kanäle statt Straßen – Venedig ist für mich eine einzigartige Stadt mit einer einzigartigen Geschichte: mit prachtvollen historischen Bauten und trotz der vielen Touristen gerade im Frühjahr und Sommer mit einem ganz eigenen romantischen Charme.

Venedig ist so wunderwunderschön! Venedig ist im Wasser zu Hause: Die Wasserfläche der Region beträgt mehr als die Hälfte an der Gesamtfläche. Inmitten der Lagune befinden sich 118 Inseln, auf denen die Stadt erbaut ist und durch die sich die unterschiedlichst breiten Kanäle ziehen. Im historischen Zentrum selber leben nur 25% der Einwohner. Seit 1987 gehört Venedig und seine Lagune zum UNESCO Weltkulturerbe. Autos, Motorroller und Fahrräder sind in der Lagunenstadt verboten. Die Stadt ist so wunderschön, weil man immer wieder kleine Gässchen und tolle Brücken, insgesamt sind es 398, sieht und so die Stadt erkunden kann.
Venedig von oben

Die Rialtobrücke und die Seufzerbrücke sind natürlich zwei der bekanntesten. Ebenso sollte der Markusplatz besichtigt werden. Hier haben wir eine Weile einfach nur dort gesessen und dem bunten Treiben der vielen Touristen und Verkäufer zugeschaut. Der Platz bildet den Mittelpunkt Venedigs mit Dogenpalast, Campanile und Markuskirche. Früher symbolisierte er die Macht der Republik. Cafés, Restaurants und Souvenirläden säumen den Rand des einst prachtvollen Platzes. Auf ihm tummeln sich hunderte Tauben und alle Touristen nehmen dies als ihr beliebtestes Fotomotiv Venedigs…. Verstanden habe ich es nicht… 😉 Wer das komplette Programm machen möchte, sollte unbedingt eine Gondelfahrt durch die vielen Kanäle machen. Es gibt viel zu besichtigen, aber wir haben uns einfach nur Treiben lassen. Es ist für mich die schönste Art des Reisens und des Erkundens einer Stadt.

Am Abend ging es wieder mit dem Motorboot zurück aus dem Trubel ab zum Campingplatz, wo wir nach einem anstrengenden aber sehr schönen Tag unseren Grill anwarfen und den Sonnenuntergang mit den Erinnerungen an das historische Zentrum der Stadt genossen 🙂

 

P.S.: Das Bild von oben ist übrigens aus Wikipedia, ich habe es natürlich nicht selbst geschossen 😉 Aber es gehörte für mich zum Artikel dazu. 

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